Rippenfellkrebs

Der Rippenfellkrebs ist auch bekannt als malignes Pleuramesotheliom (MPM), was ein bösartiger Tumor des Rippen- und Lungenfells ist. Es gibt jährlich etwa 1000 bis 1500 Neuerkrankungen mit dem seltenen Rippenfellkrebs. Mit einer Operation, Chemotherapie und Bestrahlung hat der Patient eine deutlich gesteigerte Lebenserwartung.

Was ist ein Rippenfellkrebs?

Die Innenseite der Brusthöhle, als auch die Lunge selbst, werden von einer dünnen Haut überzogen, die aus sogenannten Mesothelzellen besteht. Das Rippen- und Lungenfell rippenfellkrebs, diagnose, krebs, lungesorgt für die Bereitstellung eines Flüssigkeitsfilmes, der ein ungehindertes Gleiten der Lunge beim Ein- und Ausatmen mit sich führt. Aus diesem Grund kann die Lunge, durch den bestehenden Unterdruck in der Brusthöhle, passiv den Atembewegungen folgen. Ein Rippenfellkrebs findet man häufig zwischen dem 5. und 6. Lebensjahrzehnt und gehört zu den eher seltenen Krebserkrankungen. Als Ursache für den Krebs wird bis zu 90 % eine Asbestexposition angenommen. Damit ist das Pleuramesotheliom die am häufigsten anerkannte Berufserkrankung. Deshalb darf Asbest seit 1993 nicht mehr verarbeitet werden.

Diagnose Asbesttumor

Die Diagnose Rippenfellkrebs wird über eine histologische Untersuchung erstellt. Das kann mit einem CT erfolgen, oder über eine Spiegelung des Brustkorbes (Thoraskopie). Die Prävention und Diagnose von Krebs der Atemwegs- und Lungenerkrankungen untersteht dem medizinischen Fachgebiet der Pneumologie bzw. Lungen-Heilkunde. Es gibt zwei Formen von Rippenfellkrebs: das solitär fibröse Pleuramesotheliom, das vom Lungenfell breitbasig oder gestielt ausgeht. Die häufigere Ausbreitung ist die, dass sich über das komplette Rippenfell ausbreitende Pleuramesotheliom.

Keine Symptome im Frühstadium

Die Diagnose wird oft sehr spät gestellt, da die ersten Symptome undeutlich sind. Eine Heilung vom Rippenfellkrebs ist eher selten, allerdings gibt es eine neue Möglichkeit den Krebs wirksam zu behandeln. Das Pleuramesotheliom wächst schnell und legt sich wie ein Mantel um die Lunge und schnürt sie ein. Dadurch wird die Atmung stark behindert und es entstehen Flüssigkeitsansammlungen. Da es im frühen Stadium praktisch keine Symptome gibt, ist eine Diagnose schwierig. Wenn die Erkrankung fortgeschritten ist, zeigen sich erste Reaktionen wie Atemnot, Brustschmerzen die man nicht lokalisieren kann, trockener Reizhusten. Ebenso haben Röntgenaufnahmen im Frühstadium keine Aussagekraft. Mit einem wirksamen Medikament für die Chemotherapie kann das Leben des Patienten deutlich verlängert werden. Durch das Innehalten des Tumorwachstums bessern sich auch die Begleitsymptome.