Sodbrennen

Sodbrennen entsteht im Magen- und Speisenröhrenraum. Unser Magen hat verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Der darin enthaltende Magensaft besteht aus verschiedenen Dingen wie z.B. die Salzsäure. Diese Salzsäure ist unter anderem dazu da, die Nahrung die wir uns zuführen zu zerkleinern und Viren sowie Bakterien die wir uns täglich mit dieser in den Körper bringen unschädlich zu machen. Die Belegzellen in unserem Magen sind für die Produktion der Salzsäure zuständig und genau diese steht im Mittelpunkt bei dem Thema Sodbrennen.

Als Hilfe vom Arzt wird dann oftmals Protonpumpenindivitoren (PPI) oder Antazida verschrieben. Das PPI soll die Produktion von Magensäure in den Belegzellen unterdrücken und das Antazida soll die bereits vorhandene Magensäure neutralisieren. sodbrennenAllerdings gibt es zu viele damit verbundene Nebenwirkungen auf den Körper. Es kann aber genauso Sodbrennen entstehen wenn der umgekehrte Fall eintrifft. Das bedeutet, dass ein Mangel an Magensäure besteht und der Magen aufgrund dieser Tatsache viel mehr arbeiten muss und im Klartext bedeutet das, dass der Speisebrei nach oben in die Speiseröhre gedrückt wird und führt dort zu Reizungen. Der Grund dafür, dass jemand zu viel Magensäure hat, kann auf eine falsche Ernährung oder auf hastiges Essen zurückgeführt werden. Auch dann wird wie bereits erwähnt, der Speisebrei nach oben in die Speiseröhre gedrückt und dadurch entsteht dann das Symptom das man verspürt, das empfundene Brennen.

Dauerhaftes chronisches Sodbrennen kann auch zu Magengeschwüren oder Speisenröhrenkrebs führen. Besonders wenn man vermehrt unter Sodbrennen leidet, sollte man verursachen an die Ursache des Problems heran zu gehen anstatt sich unnötig mit Medikamenten zu belasten. Dabei empfiehlt es sich, sich selbst zu entsäuern oder die Ernährung umstellen. Dazu sollte man in aller Regel die Beratung eines Arztes hinzu zu ziehen. Sodbrennen an sich ist nicht sehr angenehm, jedoch handelt es sich dabei meistens um eine Erscheinung, die sich als harmlos einstufen lässt. Sorgen Sie nicht Ihren Arzt zu Konsultieren.