Therapie

Wird eine Rippenfellentzündung nicht behandelt, kann das zu dauerhaften Schäden führen. Z.B. kann eine unbehandelte Rippenfellentzündung zu einer Atmenvolumen – Reduzierung führen. Sollte es sich bei der Rippenfellentzündung um ein eitrigen Erguss handeln, kann sogar bei nicht Behandlung Lebensgefahr drohen.
Da meist eine Rippenfellentzündung durch eine andere Krankkeit verursacht wird, muss natürlich auch diese Erkrankung behandelt werden.

Therapie der Pleuritis

Für eine Behandlung der Pleuritis stehen Schmerzmittelm Antibiotika, hustenstillende therapie rippenfellentzündungMittel und Atmenübungen zur Verfügung.
Sofern notwendig, werden Flüssigkeitsansammlungen, welche zwischen dem Lungenfell und dem Brustfell entstehen, mittels Punktion entfernt werden. Demnach kann man mit Hilfe der Punktion eine Pleuritis nicht nur diagnosizieren, sondern auch therapieren. Mit Entfernung der Flüssigkeit zwischen Lungenfell und Brustfell kann man die betreffende Person von einer Atmennot befreien.
Sollte bei der Durchführung der Punktion Eiter gefunden werden, muss eine Drainage gelegt werden. Neben der Drainage sollte mittels Breitbandantibiotika therapiert werden, da Eiter im Lungenraum lebensbedrohlich werden kann.
Sollte die Rippenfellentzündung rechtzeitig behandelt werden, heilt diese in den meisten Fällen und weitere Zischenfälle. Sollte man an einer Pleuritis leiden, sollte sich der Betroffene schonen und keine anstrengende Tätigkeit verrichten; solange bis die Entzündung ausgeheilt ist. Der Verlauf der Heilung läßt sich dabei anhand der Kontrolle des Blutes kontrollieren.

Mögliche Grunderkrankungen

Die Pleuritis ist nicht ansteckend. Die Pleuritis tritt meistens als Folgeerkrankung auf. Als Grunderkrankung kommen folgende Erkrankungen in Frage:

  • Tuberkulose
  • Lungenembolie
  • Lungenentzündung mit Übertritt Erreger auf die Pleura
  • Lungenkrebs
  • akute Bronchitis
  • Erkrankungen benachbarter Organe im Bauchraum und des Beckens (z.B. Nierenbeckenentzündung)

Wann zum Arzt gehen?

  • Sofort den Arzt rufen, wenn bisher nicht bekannte Atmennot besteht,
  • im Verlauf einer anderen Krankheit Schmerz auftreten, welche atemabhängig sind,
  • bisher nicht bekannte Atemnot bei körperlicher Anstregung entsteht.

Selbsthilfe

Bewusst und tief Durchatmen. Alle fünzehn bis zwanzig Minuten helfen, um Pleuraschwarten zu vermeiden. Sehr wirksam können spezielle Atemtechniken aus der Krankengymnastik sein.
Man sollte auf verordnete Schmerzmittel nicht verzichten, da es einem leichter fällt, tief ein- und auszuatmen, wenn man keine Schmerzen beim Atmen hat.